2017 Glemseck 101: The Clan – Das Video

Was bedeutet eigentlich Glemseck 101?

Das Glemseck liegt etwas versteckt in einem Wald in der Nähe von Stuttgart. Glemseck 101 ist so eine Art Woodstock für Motorradfahrer, bei dem sich Leute treffen, um Lifestyle rund um das Thema Motorrad zu präsentieren und anzuschauen. Ein Motorradtreffen, wie es in den guten alten Zeiten üblich war.

Am Glemseck erlebst du noch den Geruch von Zweitakt-Öl und den Sound der offenen Schalldämpfer, wenn die Maschinen bei den Sprintrennen über die 1/8 Meile antreten. Währenddessen grast nur ein paar Meter weiter eine Herde scheinbar glücklicher Kühe.

Am Glemseck siehst du überall Typen mit Bärten, strahlende Gesichter und ölverschmierte Hände, die gerade einen Vergaser zerlegen, während zwei Mädchen mit coolen Tattoos ein Motorrad anschieben, dessen Beiwagen mit Bierfässern beladen ist.

Am Glemseck treiben sich aber auch die besten Customizer herum. Jungs, die sich monatelang damit beschäftigt haben, ihrer neuesten Kreation den letzten Feinschliff in puncto Design und Detailarbeiten zu geben. Hergerichtet, um meist unverkleidet und beschränkt auf das Wesentliche, von den Fans aus ganz Europa bestaunt zu werden, bevor es zum Sprint auf die 1/8 Meile geht.

Genau das, mit wenigen Worten gesagt, steckt hinter der Idee Glemseck 101. Wir waren dort und konnten gemeinsam mit den zahlreichen Moto Guzzi Fans die Veranstaltung erleben. Man traf sich bei Moto Guzzi, einem der schönsten Stände der Veranstaltung, in zentraler Lage. Die Moto Guzzi Fans erzählten uns ihre Geschichten, setzten ihre Unterschriften in unser Reisetagebuch und ließen im „The Clan Photo Corner“ ein Erinnerungsfoto von sich schießen.

Für alle, die mit uns am Glemseck waren und für alle, die gerne dort gewesen wären, kommt jetzt unsere Video Story vom 2017er Glemseck 101.

By the Way – haben wir euch eigentlich schon gesagt, dass Glemseck 101 ein besonderes Faible für Moto Guzzi hat.

Nirgendwo sonst wirst du dich auf deinem Weg entlang der Stände über ein frisch gezapftes Bier freuen können, das aus einem Moto Guzzi Motor fließt. Das nennen wir Stil.

Die Jungs, die dahinterstecken, sind unsere bayrischen Freunde von Radical Guzzi (http://radicalguzzi.com), die mit ihrer wunderschönen und sauschnellen Moto Guzzi MGR 1200 zum Glemseck kamen. Zweifelsfrei war die MGR 1200 das schnellste Motorrad beim Essenza-Sprint. Bei Essenza treten 18 speziell vorbereitete Motorräder im Sprintrennen und einem separaten Designwettbewerb gegeneinander an. Nach dem Reglement sind Motorräder mit zwei Zylindern und maximal 1200 cm³ Hubraum zugelassen. Bei den Sprintrennen über die 1/8 Meile geht es um das Leistungspotential der Maschinen. Mann gegen Mann werden Sieger und Platzierte ermittelt. Design und Ästhetik werden von einer Fachjury als auch von den Fans beurteilt.

Wegen ihres enormen Drehmoments stieg das Vorderrad der mit NOS aufgeladenen Radical Guzzi MGR 1200 im Finale beim Umschalten in den dritten Gang zum Wheelie auf, was sie den sicheren Sieg kostete. Trotzdem, ein guter zweiter Platz war der Lohn für die hervorragende und liebevolle Arbeit, die Vater und Sohn Bronold von Radical Guzzi geleistet haben.

Wir haben aber noch eine weitere gute Nachricht. Eine zweite Guzzi belegte im Rennen am Glemseck Platz drei und gewann damit die Essenza Gesamtwertung. In tollem Styling zeigte sich die von Seven Motors (www.sevenmotors.it) aufgebaute „The Revenge_03“. Eine wunderschöne Kreation auf Basis eines V11-Rahmens mit handgedengelten Aluminium Body Parts und vielen feinen Details. Der Motor wurde von Bruno Scola, einem der wohl bekanntesten Moto Guzzi Spezialisten, aufgebaut.

Stolz und glücklich über die Erfolge unserer Moto Guzzis fuhren wir vom 12. Glemseck 101 mit der Gewissheit nach Hause, dass unsere Kultmarke Moto Guzzi, der „Adler von Mandello“, lebt – dies auch ganz nach der Philosophie von Glemseck 101.